RĂĽckblicke


Workshop der Blaskapelle „Wellblech“ mit Wilfried Rösch

Zu einem gemeinsamen Workshop trafen sich am vergangenen Samstag die Blaskapelle „Wellblech“ und die „Kühberg Musikanten“ aus der Gegend von Göppingen. Unterrichtet wurden sie von Wilfried Rösch und lernten den „Böhmischen Groove“ kennen.

Die insgesamt 36 Musiker haben sich der böhmisch-mährischen Blasmusik verschrieben und trafen sich im Probelokal des Musikvereins in der Glatttalhalle. Der Kontakt zu den Musikern aus Göppingen entstand durch den Vater von Thorsten Schubert, der in beiden Kapellen mitwirkt. Einige Musiker von „Wellblech“ hatten Anfang des Jahres für einige Tage die Akademie für Böhmisch-Mährische Blasmusik Hessen in Babenhausen bei Darmstadt besucht. Der Lehrgang wurde von Wilfried Rösch geleitet. Die Musiker waren total begeistert und die Idee für den Workshop in Hopfau geboren. Rösch ist in Kreisen der Blasmusik bestens bekannt. Im Jahre 1987 gründete er mit Amateurmusikern das Blasorchester „Wilfried Rösch und die Original Böhmischen“ und nahm einen Spitzenplatz im deutschsprachigen Raum ein. Das Projekt wurde im Jahre 2000 auf dem Höhepunkt seiner Popularität beendet. Nach zwei Jahren kehrte Rösch mit seinem neuen Orchester „Wilfried Rösch und seine Böhmischen Freunde“ wieder in die Blasmusikszene zurück und feierte ein grandioses Comeback. Traditionelle Blasmusik-Stücke wurden neu interpretiert und regelrecht „zelebriert“. Nach 14 Jahren verabschiedete sich Rösch mit einem fulminanten Konzertabschied von der großen Blasmusikbühne und bietet zwischenzeitlich Workshops an.

Am vergangenen Samstag war es dann soweit. Der Workshop stand unter dem Motto „Der Böhmische Groove“. Aus Sicht des erfolgreichen Dirigenten kommt es darauf an, den „Groove“, das Gefühl für jeden einzelnen Titel zu finden und entsprechend umzusetzen. Von morgens bis abends wurde akribisch daran gearbeitet. Immer wieder unterbrach Rösch die Musikstücke, gab jedem einzelnen Musiker aufschlussreiche Tipps, arbeitete die Feinheiten heraus und versuchte dabei die letzten Nuancen herauszukitzeln. Die Musiker waren konzentriert bei der Sache, hatten aber auch durch die lockere und unkomplizierte Art von Wilfried Rösch ihren Spaß. Für das leibliche Wohl war mit einem Mittagessen im Foyer der Halle und einem abschließenden Wurstsalat-Vesper in geselliger Runde bestens gesorgt. Das nächste Konzert wird „Wellblech“ beim Dorfpokal-Turnier des Sportvereins Ende Juli geben.

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