Damals und heute
Kelten wohnten in der Hallstatt- und La-Tène-Zeit vor mehr als 2000 Jahren im Nießler- und im Tobeltal. Alemannen begruben ihre Toten beim Hang des Hörnle im 7. Jahrhundert n. Chr. Ritter Wern von Hopfau ist 1085 in einer Urkunde des Klosters Reichenbach genannt. Graf Hermann von Sulz veräußerte 1278 seinen Hopfauer Besitz an das Kloster Alpirsbach und 1322 kaufte der Abt weitere Güter im Ort vom »Meister Eberhard, dem Arzt«. Der Abt von Alpirsbach und zwei weitere Personen waren berechtigt, in Hopfau eine Herberge zu beziehen und dabei zwei Windhunde und einen Vogelhund füttern zu lassen; woraus man schließen darf, daß das Jagdrevier reich an Wild gewesen ist. Durch die Reformation kam Hopfau 1534/35 unter württembergische Herrschaft, im Bereich des Klosteramtes Alpirsbach. Seit 1808 gehörte Hopfau zum Oberamt Sulz. Diese Verwaltungszuständigkeit dauerte 130 Jahre lang, bis der Ort 1938 dem Landkreis Horb zugeteilt worden ist. Ein Stadtteil von Sulz ist Hopfau seit dem 1. Januar 1972.






