RĂĽckblicke


Highspeed durch Glatttal

Sulz-Hopfau. (Elke Huß) Das Interesse an der Informationsveranstaltung der Deutschen Telekom zum neuen „Highspeed“-Internet in der Gemeindehalle war sehr groß. Ortsvorsteher Albert Beck begrüßte neben seinem Dürrenmettstetter Amtskollegen Robert Trautwein den Vertreter der Telekom, Region Südwest, Bernhard Ginter, welcher die neue Technik und die Produkte hierzu ausführlich erklärte.

Der Netzausbau schritt in den vergangenen Wochen und Monaten in den Ortsteilen Hopfau und Dürrenmettstetten immer weiter voran. In Dürrenmettstetten wurden dazu 6,5 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, in Hopfau waren es rund sechs Kilometer. Die DSLAM-Kästen stehen nun bereit und sind mit modernster Technik ausgerüstet, was eine Internetleistung von bis zu 50 Mbit/s erlaube, wie Bernhard Ginter versprach. Mitte Juli soll diese Leistung freigeschaltet werden,die das gleichzeitige Telefonieren, Surfen im Internetund Fernsehen erlaube.

„Der Bandbreitenbedarf steigt rasant“ prophezeite Ginter, „schon heute werden in 60 Sekunden 200 Millionen Emails verschickt“. „Fernsehen übers Internet, auch zeitversetzt, würde möglich und die Steuerung verschiedener Anwendungen im Hause mit dem Handy von unterwegs, auch Smart Home genannt, werde immer interessanter“.

Natürlich steige mit der Internetverfügbarkeit auch die Attraktivität eines Ortes, erläuterte der Regional-Manager. Der Plan von Telekom sehe auch vor, dass – nach der Bereitstellung von 50 Mbit/s – innerhalb eines Jahres die Leistung auf die Vectoring-Technologie umgestellt werde. Dies würde dann eine Bandbreite von bis zu 100 Mbit/s ermöglichen.

Das Herzstück sei allerdings der Router, mit dem alles verbunden werde, erklärte Bernhard Ginter. Doch der Kunde müsse selber tätig werden, also einen Auftrag erteilen, „nur so würden auch die „50 Mbit/s ins Haus kommen“. Das könnte allerdings bedeuten, dass in ein bis zwei Wochen die Kapazitäten erschöpft seien. „Der Einbau einer neuen Karte dauere in der Regel vier bis sechs Wochen und die neuen Baugruppen können problemlos in den DSLAM-Kästen integriert werden“, informierte Ginter.

Verschiedene Fragen aus der Zuhörerschaft kamen abschließend, so etwa die Befürchtung, ob ein analoges Telefon auch weiterhin betrieben werden könne. „Dies ist möglich“, antwortete Bernhard Ginter. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass das analoge Telefonnetz bis 2018 abgeschaltet werden soll. „Der Kunde soll im Zuge der IP-Migration vom alten auf das neue Netz wechseln“, gab Ginter bekannt.

Bild:
Bernhard Ginter Telekom:
Der Telekom Regional-Manager Bernhard Ginter informierte die zahlreichen Besucher ĂĽber das neue schnelle Internet.

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