RĂĽckblicke


Beste Unterhaltung beim Jahreskonzert des Musikvereins

Einen musikalischen Leckerbissen servierte der Musikverein am „Nikolaustag“ bei seinem Jahreskonzert in der vollbesetzten Glatttalhalle. Gemeinsam mit dem Musikverein Bühlingen wurde Blasmusik vom Feinsten geboten. Der bunte Melodienreigen reichte von Filmmusik bis zum Marsch.

Bei ihrem ersten großen öffentlichen Auftritt stimmten die Jungmusiker des Hopfauer Musikvereins mit einigen besinnlichen Liedern die Gäste auf die Vorweihnachtszeit ein. Seit etwa einem Jahr haben sie ihre Instrumente erhalten und gaben unter der Leitung von Dirigent Ferenc Guti einige Kostproben ihres Könnens ab. Vorsitzender Daniel Schrägle freute sich, dass so viele Blasmusikfreunde der Einladung zum Jahreskonzert gefolgt waren. Er bezeichnete das Konzert als die größte musikalische Herausforderung für die Musiker im Jahr. In wochenlanger Probenarbeit wurden Stücke eingeübt und bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Beim Probenwochenende erfolgte der musikalische Feinschliff. Dirigent Ferenc Guti hatte erneut ein breitgefächertes und anspruchsvolles Programm zusammengestellt, das für jede Geschmacksrichtung etwas zu bieten hatte. Der Kontakt zur Gastkapelle nach Bühlingen bei Rottweil kam über den Kreisverbandsvorsitzenden Ottmar Warmbrunn zustande. Bereits vor einer Woche hatten die beiden Musikvereine beim Konzert in Bühlingen miteinander das Vergnügen und begeisterten die Zuhörer. Warmbrunn hatte an diesem Abend jedoch keine Funktionärsaufgabe, sondern trat als Moderator der Gastkapelle auf. Mit dem typischen Eröffnungsstück „Signature“ eröffneten die Musikanten aus Bühlingen unter der Leitung von Sebastian Schuler ihren Konzertteil. Die wuchtige Eröffnungsfanfare erforderte gleich höchste Konzentration. Mit dem sinfonischen Werk „Orient Express“ gab es anschließend eine Homage an den wohl legendärsten und mystischsten Zug. Bei den „Sketches forFlutes“ glänzte Fabienne Warmbrunn als Solistin auf der Querflöte und erzählte dabei auf musikalische Weise eine Geschichte. Mit „Fantasy Adventure at the Movies“ nahmen die Gäste aus Bühlingen die Besucher auf eine Reise durch die bunte Kinowelt mit all ihren skurilen Figuren mit. Rhythmisch endete mit der Samba „ElCumbanchero“ ihr Auftritt. Gerne gaben sie mit dem „Neckarmarsch“ aber noch die geforderte Zugabe. Beim Musikverein Hopfau führte Mona Mutschler durch das Programm. Den Musikern aus Bühlingen hatte sie einen Sack Äpfel vom DuttenhoferschenApfelgut als Gastgeschenk mitgebracht. Äpfel seien gesund. „Dua jeden Dag an Epfelessa, no kasch da Termin beim Dokter glatt vergessa“, so Mutschler in Reimform. Mit der Fanfare „Young Pheasantes in the Sky“ eröffneten die Hopfauer Musiker unter der Leitung von Ferenc Guti ihren Konzertbeitrag. Ins Träumen gerieten die Besucher bei der Filmmusik von „La Storia“. Wunderschöne und einfühlsame Melodien mit kleinen Soloelementen für Trompete, Klarinette und Querflöte beinhalteten die „SelectionsfromStarlight-Express“ aus dem gleichnamigen Musical. Mit der „Ungarischen Fantasie Nr. 4“ erlebten die Musiker eine heiß ersehnte Premiere, denn ihr ungarischer Dirigent Ferenc Guti hatte für seine Musiker ein ungarisches Konzertstück herausgesucht. Den glanzvollen Schlusspunkt setzten sie mit dem Marsch „Salemonia“. Als vehement von dem begeisterten Publikum geforderten Zugaben gab es die „Kesselflicker-Polka“ und den „Deutschmeister-Regimentsmarsch“. Mit Blumen und Weingeschenken bedankte sich der Vorsitzende Daniel Schrägle bei den Moderatoren und Dirigenten für den tollen Abend. Ein herzliches Dankeschön galt den Wanderfreunden Queenspark-Brachfeld für die Übernahme der Bewirtung an dem Abend sowie den zahlreichen Spendern für die Tombola. Für ihre 25-jährige passive Mitgliedschaft wurden Andreas Höhn und Klaus-Dieter Springmann geehrt. Besonders stolz war der Vorsitzende auf Jungmusikerin Mandy Schrägle. Sie war mit ihren zwölf Jahren die jüngste Teilnehmerin beim D2-Lehrgang an der Musikschule und hatte mit der Note „Sehr gut bis gut“ auf ihrer Klarinette hervorragend abgeschnitten. Unter dem Beifall der Besucher überreichte er ihr den Anstecker und ihr Zeugnis als Leistungsnachweis.

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