RĂĽckblicke


Hockete im August als Höhepunkt im Vereinsjahr

Auf ein ruhiges Jahr blickten die Wanderfreunde Queenspark-Brachfeld bei ihrer Hauptversammlung zurück. Höhepunkt war der Vereinsausflug in die Fränkische Schweiz. Im August wird wieder zur dreitägigen Hockete eingeladen. Ausgezeichnet wurden langjährige Mitglieder.

Mit Stolz blickte der Vorsitzende Patrick Guhl auf die zwischenzeitlich 110 Mitglieder. Das Durchschnittsalter des 1982 gegründeten Vereins liegt bei knapp 43 Jahren und die durchschnittliche Dauer der Mitgliedschaft bei knapp 20 Jahren. Die Zahlen bewertete der Vorsitzende als „nicht schlecht“, vor allem wenn man bedenke, wie viele jüngere Mitglieder in den vergangenen Jahren hinzugewonnen werden konnten. Die neuen Richtlinien bezüglich des Datenschutzes hatten den Verein sehr gefordert, räumte Guhl ein. Nach einigen dafür investierten Stunden und Hirnschmalz wurde diese Aufgabe jedoch gestemmt. Im vergangenen Vereinsjahr konnten wieder zahlreiche Wanderungen für die ganze Familie angeboten werden. Hierzu war auch die ganze Bevölkerung eingeladen. Buchstäblich hoch hinaus ging es bei der Gebirgswanderung im Montafon. Ausgangspunkt der alpinen Tour war das Bergdorf Gargellen. Mit einer Flasche Wein bedankte sich der Verein bei den Wanderführern für die Organisation und Durchführung der Wanderungen. Dies sei nicht selbstverständlich. Meistens seien es immer dieselben Personen, die sich dabei engagieren. Guhl fände es schön, wenn sich hierbei auch die jüngeren Mitglieder einbringen würden und eine Wanderung organisieren. Die Vorstandschaft sowie die Wanderführer stünden gerne mit Rat und Tat zur Seite. Die diesjährige Saison wird am 7. April mit einer Wanderung auf dem Neuen Mühlenweg im Heimbachtal bei Betzweiler eröffnet. Statt wie bisher mit einem Kameradschaftsabend wird das Vereinsjahr zum Jahreswechsel mit einer Schnee- und Fackelwanderung abgeschlossen. Höhepunkt wird die alle zwei Jahre durchgeführte Hockete auf dem Brachfeld sein. Gefeiert wird wieder über drei Tage und den Mitgliedern allerhand Arbeit abverlangen. Unterstützt werden sie dabei vom Hopfauer Musikverein. Die Musiker werden am Samstag einen Arbeitsdienst übernehmen und am Sonntag zum Frühschoppen aufspielen. Im Gegenzug hatten die Wanderfreunde die Bewirtung beim Jahreskonzert des Musikvereins übernommen. Auftakt ist am 24. und 25. August. Nach einem Ruhetag wird am Dienstag, 27. August, die Hockete traditionell mit dem „Handwerker-Vesper“ ausklingen. Das Augenmerk ist bereits auf das 40-jährige Vereinsbestehen im Jahr 2022 gerichtet. Beschlossen wurde deshalb, nach der Hockete im August eine zweijährige Pause einzulegen um sich dann voll auf das Jubiläum zu konzentrieren. Ausführlich und auf unterhaltsame Weise hatte Schriftführer Michael Sturm das vergangene Vereinsjahr protokolliert. Ein Minus in der Kasse hatte Eva Baumann zu vermelden. Grund dafür war, dass sich der Verein finanziell am Ausflug beteiligte und auch die kameradschaftlichen Aktivitäten gefördert wurden. In den nächsten Jahren soll deshalb wieder gespart werden. Der Vorsitzende kündigte an, nach dem Jubiläum wieder „etwas Richtiges“ zu unternehmen. Ortsvorsteher Albert Beck freute es, dass der Verein in seinem Wanderplan immer wieder interessante Wanderungen und Ausflüge für die ganze Bevölkerung anbietet. Dafür bedankte sich Beck recht herzlich. Hervorzuheben sie auch das gute Miteinander unter den Vereinen. Für seine 20-jährige Treue zum Verein wurde Otto Mutz mit der silbernen Vereinsnadel ausgezeichnet. Bereits 30 Jahre gehören Maria Reich und ihr Bruder Andreas „Andy“ Baumann dem „Queenspark“ an. Sie erhielten die goldene Vereinsnadel und zur Erinnerung eine Urkunde. Zudem gab es für die Jubilare ein kleines Geschenk.

Das Bild zeigt von links Maria Reich, Andreas Baumann und den Vorsitzenden Patrick Guhl. Otto Mutz hatte sich entschuldigt.

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