RĂŒckblicke


Die Pfadfinder feierten ihre Waldweihnacht

Traditionell feierten die Hopfauer Pfadfinder am 4. Advent ihre Waldweihnacht. Bei den milden Temperaturen und dem fehlenden Schnee konnte man sich jedoch nur schwer vorstellen, dass Weihnachten unmittelbar bevorsteht. Beim Pfarrhaus versammelten sich die „Schwarzen Mambas“, die „Wölflinge“ und die Jugendlichen vom „Teens-Treff“ teilweise mit ihren Eltern und Geschwistern. Nach der BegrĂŒĂŸung durch Stammesleiterin Julia Dölker machten sich die Pfadis auf in Richtung Radweg. Beim Wasserfall gegenĂŒber vom SportgelĂ€nde wurde beim aufgestellten Zauberbaum ein kurzer Halt eingelegt. Vom Abmarsch bis zum Ziel am Steg ĂŒber die Glatt wurden einige Lieder angestimmt, Andachten abgehalten und Gebete gesprochen. Schon von weitem sahen die Pfadfinder die Schwedenfeuer und die auf der BrĂŒcke aufgestellten Lichter. Im Mittelpunkt der Waldweihnacht stand die Geschichte „Eine gesprĂŒhte Weihnachtsgeschichte“. Sie erzĂ€hlte, wie ein Graffiti-Sprayer auf frischer Tat ertappt wurde. Er hatte die Wahl zwischen einer Anzeige bei der Polizei und der kuriosen Idee des Pfarrers, die Weihnachtsgeschichte aufzumalen um auf diese Weise seine Kunst auszuĂŒben. Der ÜbeltĂ€ter wĂ€hlte notgedrungen den Vorschlag desPfarrers. Interessiert verfolgte Jung und Alt das Entstehen des Kunstwerkes. Die jĂŒngeren löcherten ihn mit Fragen, die Ă€lteren brachten ihm Kuchen oder PlĂ€tzchen. Manuel, der es gewohnt war allein und außerhalb der Gesellschaft zu leben, erfuhr WĂ€rme und Liebe. Beim Darstellen des Engels tat er sich schwer, denn niemand zuvor hatte einen Engel gesehen. Engel können in verschiedenen Formen auftreten. Mit kleinen Kerzen hatten die Pfadfinder einen Engel auf einem Holzbrett abgebildet, die Kerzen entzĂŒndet und das Holz wie ein Floß in die Glatt gesetzt. Interessiert verfolgten die Pfadis, wie der Kerzenschein auf den Wellen der Glatt dahinschwamm und immer kleiner wurde. Da der Nikolaus sehr in Eile war, hatte er einen Karton mit Geschenken fĂŒr die Pfadis an der BrĂŒcke abgestellt. Beim Verteilen der Pakete gab es ein dichtes GedrĂ€nge. Anschließend wurde das Friedenslied angestimmt und das Friedenslicht verteilt. Am 3. Advent hatte eine Abordnung der Pfadfinder mit neun Personen das Friedenslicht mit dem Zug bei der zentralen Aussendungsfeier in der Kirche S. Maria in Stuttgart abgeholt und im Pfarrhaus „gelagert“. Es wird auch an Heilig Abend verteilt. Jeder der Besucher des Gottesdienstes kann es mit nach Hause nehmen. Mit der Einladung zu „Tschai“ (dem traditionellen GetrĂ€nk der Pfadfinder) und WeihnachtsgebĂ€ck endete die Waldweihnacht.

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